Antragsverfahren

  • Jede Behandlung der assistierten Reproduktion ist gesondert zu beantragen.
  • Paare stellen vor Beginn eines jeden Behandlungszyklusses einen Antrag auf Gewährung eines nicht rückzahlbaren Zuschusses für eine IVF- bzw. ICSI-Behandlung. Als Behandlungsbeginn zählt das Einlösen des ersten Rezeptes. Nachträglich beantragte Zuschüsse für bereits begonnene oder abgeschlossene Behandlungen können nicht berücksichtigt und gefördert werden.
  • Sollten Sie bis zum Behandlungsbeginn (Einlösen des ersten Rezeptes) keine Förderzusage auf Ihren Förderantrag erhalten haben, ist rechtzeitig vor Behandlungsbeginn ein Antrag auf vorzeitigen Beginn bei der Thüringer Stiftung HandinHand zu stellen, damit die Förderung nicht verloren geht. Der Antrag kann vorab per Email zugesandt werden. Maßgeblich ist der Tag des Posteingangs in der Stiftung. Der Antrag auf vorzeitigen Beginn ist nur in Verbindung mit einem vorliegenden Förderantrag gültig!
  • Informationen zu beizufügenden Unterlagen finden Sie auf dem jeweiligen Antrag.
  • Umgehend nach Antragseingang erhalten Sie eine Eingangsbestätigung.
  • Nach Prüfung des Förderantrages durch die Thüringer Stiftung HandinHand erhalten Sie eine Förderzusage einschließlich Auszahlungsantrag.
  • Den ausgefüllten Auszahlungsantrag senden Sie bitte zusammen mit allen Rechnungen und Rezepten (in Kopie) an die Thüringer Stiftung HandinHand zurück.
  • Nicht gefördert werden Sach- und Verwaltungskosten sowie Leistungen, die nicht im regulären Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten sind. Dies sind z. B. Privatrezepte, Zuzahlungen/Rezeptgebühren, Kryokonservierung, Kryolagerung, Kryotransfer, Assisted hatching, EmbryoGlue, Ca-Ionophor, PICSI, Blastozystenkultur/Embryoskop, TESE.
  • Nach Prüfung des Auszahlungsantrages erhalten Sie eine Auszahlungsmitteilung. Der Förderbetrag wird auf das von Ihnen angegebene Konto überwiesen.